"Ich könnte diesen Job. Aber Vollzeit ist in meiner derzeitigen Lebenssituation unrealistisch." Diesen Satz hörte ich zuletzt gleich mehrfach von hochqualifizierten Kandidatinnen für eine Vorstandsposition im Kulturbereich. Nicht fehlende Kompetenz hielt sie zurück, sondern das Modell der Stelle.
Warum ist Top-Sharing in der Kultur- und Bildungsbranche bislang kaum ein Thema? Brauchen wir weitere Beschäftigungsmodelle, um den Arbeitsmarkt für Führungspositionen durchlässiger zu gestalten? Suchen Kultur- und Bildungsorganisationen wirklich nach der besten Führung – oder schreiben sie Vollzeit aus, weil Leitungspositionen schon immer in Vollzeit besetzt wurden?
Kultur- und Bildungsorganisationen sollten Top-Sharing nicht als Sonderlösung für Teilzeitwünsche betrachten, sondern als eigenständiges Führungsmodell, das im Einzelfall einer klassischen Einzelbesetzung überlegen sein kann.
Mehr zu dieser These und den Möglichkeiten für die Kultur- und Bildungsbranche lesen Sie im Impuls von Meike Schlicht. |