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Liebe Leserinnen und Leser,

 

wen bewegt es nicht: das „Publikum von morgen“?

Für die Diskussion, wie Kultur auch in Zukunft die Menschen erreicht, werfen wir in unserer Frühjahrs-Ausgabe gleich zwei Hüte in den Ring: Einen Forschungsbeitrag unseres Kollegen Dr. Benjamin Andrae zum Alter des Kulturpublikums und ein Gespräch mit Dr. Ringo Rösener darüber, wie Teilhabe u. a. junger Stadtbewohner:innen in ostdeutschen Klein- und Mittelstädten strukturell unterstützt werden kann.

Auch unser Projekteinblick hat eine besondere Aktualität: Wir berichten über unsere Studie zu einem landesweiten Kompetenznetzwerk zu KI in Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen. Dessen Förderung mit rd. 2 Mio. EUR wurde gerade vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW bekanntgegeben.

 

Viel Freude beim Lesen wünscht

Ihr METRUM Team

Ein Impuls von Dr. Benjamin Andrae

Drei Fragen zum Alter des Publikums in Theater und Oper

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat jüngst den Schauspieler Timothée Chalamet in die Oper eingeladen, damit er ihren Zauber erleben kann – aber nicht einfach nur aus Freundlichkeit, sondern als Reaktion auf eine vermeintlich abfällige Bemerkung des Kinostars. Dieser hatte nämlich am Rande eines Interviews gesagt, er sei froh, dass er nicht in einer Kulturbranche arbeite, die man am Leben erhalte, obwohl sie kaum noch jemanden interessiert, so wie dies bei Ballett oder Oper der Fall sei.

Es gibt sicher viel, was man an dieser flapsigen Anmerkung kritisieren kann – aber es drängt sich unter anderem die Frage auf, ob dieser Unterschied in der Wertschätzung auch etwas mit dem Alter zu tun hat: Herr Weimer ist 61, Herr Chalamet ist 30.

Nachdem ich gerade einen Beitrag zum Alter des Kulturpublikums für einen bald erscheinenden Band des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf) und der Friedrich-Ebert Stiftung eingereicht habe, möchte ich zu diesem Anlass drei Fragen zum Alter des Publikums von Theater und Oper besprechen. 

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Ein Briefwechsel mit Dr. Ringo Rösener

Von geschlossenen Angeboten zu offenen Räumen – was junge Menschen kulturell bewegt

Vor dem Hintergrund von Forschungsergebnissen und Praxiserfahrung berichtet Dr. Ringo Rösener von der Universität Leipzig im Gespräch mit Dr. Matthew Hines von Kokreation, Werteorientierung sowie möglichen Implikationen für Kulturinstitutionen.

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Projekteinblick

Studie zum Kompetenznetzwerk K3 KI.Kunst.Kultur

Künstliche Intelligenz beschäftigt (auch) die Kunst – als Werkzeug, als Thema und als künstlerische Methode. Wir berichten über unsere Grundlagenstudie zu einem Kompetenznetzwerk an der Schnittelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen.

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